Web Entwicklungsumgebung XAMPP installieren

Web Entwickler brauchen für die Erstellung von Webseiten, CMS, Blogs und weiteren internet-affinen Systemen eine Entwicklungsumgebung. Hier bietet seit vielen Jahren die Open Source Entwicklungsumgebung XAMPP eine tragende Rolle.

XAMPP Installation

Im nachfolgenden Video wird die Installation von XAMPP gezeigt. Mit dabei sind Tipps und Tricks.

Web Entwicklungsumgebung XAMPP installieren from Karl Högerl on Vimeo.

Fazit

XAMPP ist eine häufig genutzte Entwicklungsumgebung mit viel Potential. Es gibt Unterstützung von HTML, CSS, PHP, MySQL DB, JSP und dem Tomcat Server.

GPG Verschlüsselung mit Kleopatra in Linux Mint einrichten

Im letzten Beitrag haben wir Phil Zimmermann, den Entwickler der Verschlüsselungssoftware PGP kennengelernt und wie das weltweit eingesetzte GPG GNU Privacy Guard entstanden ist.

In diesem Video wird die Installation des Schlüssel Verwaltungsprogramms Kleopatra bei dem Betriebssystem Linux Mint gezeigt. Danach wird ein GPG Schlüsselpaar mit einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel erstellt.

GPG, PGP und X.509 liefern für E-Mails das Kuvert

Das Internet ist ohne den Einsatz von Verschlüsselung wirtschaftlich kaum nutzbar. Einer der Pioniere zur Nutzung von Verschlüsselung ist Philip R. Zimmermann, der Erfinder des Verschlüsselungssystems Pretty Good Privacy (PGP). Das ist eine Software mit der E-Mails und Dateien geschützt werden können. 1991 veröffentlichte Phil seine Software als Werkzeug, um die Menschenrechte im Internet umzusetzen und weltweit zu verbreiten.

Der Erfinder des PGP, Philip R. Zimmermann
Philip R. Zimmermann

Das Pentagon war der Meinung, das jegliche Verschlüsselungstechnologie zu Kriegswaffen gehört und daher hätte Phil Zimmermann gegen US Gesetze verstoßen. Es folgte eine 3-jährige Klärung, bei der Phil Zimmermann sogar für einige Zeit unschuldig im US-Gefängnis war.  Phil hatte zu Recht den Quellcode als Open Source weltweit auf Papier veröffentlicht und somit gegen keine US Gesetze verstoßen.

Seine Freunde in Europa tippten den Quellcode in einen Editor ein und konnten so GPG, GNU Privacy Guard veröffentlichen und weltweit in neuen Versionen verbreiten. Mit den Nachfolgeprogrammen dieser Versionen arbeiten wir noch heute.

Klassische E-Mails sind wie Postkarten. Es kann jeder den Absender, den Empfänger und den Betreff und den Inhalt der E-Mail lesen. Eine optimale Situation für die Geheimdienste und für kriminelle Organisationen wie zum Beispiel Spammer. Mit dem Einsatz von GPG wird aus der lesbaren Postkarte ein Brief, der in einem Kuvert steckt. Der Brief ist ohne zu öffnen nicht lesbar und das Gleiche gilt für E-Mails, die mit GPG verschlüsselt werden.

In einem zukünftigen Artikeln werde ich die Nutzung von GPG beschreiben.

Screenshot bei Linux Mint

Oft gibt es kleine Werkzeuge, die man häufig benutzt und die nicht immer sofort zugreifbar sind. Ein oft genutztes Tool ist der Screenshot. Bei Linux Mint gibt es die Möglichkeit ein Screenshot- und Videotool in die Startleiste zu integrieren.

Welche Aufgaben hat ein Betriebssystem?

Viele benutzen jeden Tag einen Computer und freuen sich über die umkomplizierte Nutzung dieses Geräts. Dazu arbeiten das Betriebssystem und die Hardware des Computers zusammen. Betriebssysteme heißen auf Englisch Operating System und werden häufig mit OS abgekürzt. Wir wollen die grundsätzlichen Aufgaben eines Betriebssystems betrachten.

Grundlegende Aufgaben des Betriebssystem

Das Betriebssystem hat verschiedene Aufgaben, um dem Nutzer die Funktionalität des Computers zur Verfügung zu stellen.

Die Prozessverwaltung

Die Prozessverwaltung stellt den allgemeinen Teil an Aufgaben des Betriebssystems dar.

  • Es werden neue Prozesse erstellt, der notwendige Arbeitsspeicher wird beobachtet.
  • Zudem werden bei laufenden Prozessen die Speicherzugriffe überwacht und bei Fehlern wird der Prozess beendet.
  • Ein weiterer Richter Vorgang ist das Sicherstellen der Kommunikation zwischen den Prozessen untereinander.
  • Bei manchen Aufgaben ist die Synchronisierung der Prozesse notwendig und wird unterstützt.

Die Speicherverwaltung

Die Speicherverwaltung gehört zur Verwaltung von Ressourcen des Computers und ist ein wichtiger Bestandteil, der für eine fehlerfreie Funktion gebraucht wird.

  • Die Reservierung und Freigabe von Speicher ist eine Aufgabe.
  • Bereitstellung und Verwaltung des Arbeitsspeichers.
  • Zur Analyse gibt es eine Protokollierung der Speichernutzung.

Die Geräteverwaltung

Das Betriebssystem muss seine Komponenten mit ihren Möglichkeiten kennen, damit die volle Leistung aus des Computers genutzt werden kann.

  • Prüfung der Funktion bereitgestellter Komponenten und Vermeidung von Konflikten.
  • Bereitstellen und Steuern von Kommunikationskanälen für die Ein- und Ausgabe.

Dateiverwaltung

Daten sollen nicht nur während der Verarbeitung im Arbeitsspeicher verwaltet werden, sondern mit Datenträgern genutzt werden. Das ist die Aufgabe einer Dateiverwaltung.

  • Laden, Speichern und Löschen von Daten auf Datenträgern.
  • Verwaltung des Dateisystems.

Rechteverwaltung

  • Erstellen, Ändern und Löschen von Benutzern und Benutzergruppen.
  • Bereitstellung von Ressourcen basierend auf den vergebenen Rechten des Systems.

Es gibt für PCs verschiedene Betriebssysteme, wie zum Beispiel UNIX, Linux, Apple OS-X und Microsoft Windows.

Fazit:

Computer funktionieren im fehlerarmen Zusammenspiel von Hardware und Software. Einen gänzlich fehlerfreien Computer gibt es ebensowenig, wie der Wirkungsgrad einer arbeitenden Maschine bei 100% liegt. Betriebssysteme halten also den Fehlergrad klein und ermöglichen dem Nutzer eine einfache Bedienung dieser komplexen Maschinen.

 

 

Was ist ein Algorithmus?

In unserem täglichen Leben benutzen wir immer wieder Algorithmen. Aber wenn wir erklären sollen, was ein Algorithmus ist, dann wird es schwierig.

Ein Algorithmus ist eine Anleitung, mit bestimmten Eingabedaten bestimmte Ausgabedaten zu produzieren und auszugeben. Mit anderen Worten:

Es ist eine Handlungsvorschrift, um ein Problem schrittweise zu lösen

Anforderung an Algorithmen in der Programmierung

  • Der Algorithmus muss vollständig beschreibbar sein
  • Das Rechenverfahren muss aus einzelnen Arbeitsschritten bestehen, die zur Lösung des Problems führen
  • Jeder Schritt davon muss zu einem eindeutigen Ergebnis führen
  • Bei gleichen Eingaben erhält man immer das gleiche Ergebnis
  • Das Verfahren muss zu einem Ergebnis führen
  • Der Algorithmus muss universell und auf alle Daten anwendbar sein

Wie wird ein Algorithmus notiert oder aufgeschrieben?

Insgesamt kann dieser in einer Sprache wie zum Beispiel in Deutsch aufgeschrieben werden. Allerdings kann ein Computer den Algorithmus im Regelfall nicht verstehen.

Wie kann ein Computer mit Algorithmen arbeiten?

Damit der Computer den Algorithmus versteht, werden Programmiersprachen eingesetzt. Dabei wird zwischen strukturierter und objektorientierter Programmierung unterschieden. Die meisten Programmiersprachen bieten ähnliche Möglichkeiten die Lösung einer Problemstellung zu beschreiben oder wie der Programmierer sagt, zu implementieren.

Wie kann ein Algorithmus dokumentiert werden?

Dazu kann die Unified Modeling Language UML eingesetzt werden. Hier können Algorithmen grafisch dargestellt werden. Dies stellt eine praktische Ergänzung zur textuellen Beschreibung dar.

 

XOR oder Exklusiv-Oder Logik

Die XOR Logik wird ebenfalls häufig eingesetzt. Logik kennt zwei Zustände: Wahr (true) und Falsch (false). Für true wird auch die 1 verwendet und für false auch die 0.

XOR Logikgatter

Der Schaltplan zeigt die Logik mit den hier notwendigen Doppelschaltern.

Exklusiv-Oder Schaltung

Schalter A Schalter B Lampe Q
0 0 0
0 1 1
1 0 1
1 1 0

Wenn beide Schalter eingeschaltet sind oder beide Schalter ausgeschaltet sind, dan ist die Lampe Q aus. Wenn ein Schalter betätigt wird und der andere Schalter nicht, dann leuchtet die Lampe Q. Die Logikformel lautet:

Q = A B

 

 

NOT Logik, auch Inverter genannt

Eine Verneinung kommt im Leben häufig vor und wir denken daher beim Einsatz kaum darüber nach. Dieses Element gibt es auch in der Logik und nennt sich NOT Logik oder Inverter.

Bei Logik gibt es zwei Zustände Wahr und Nicht-Wahr. Wahr kann auch true, 1 oder Ein sein und Nicht-Wahr kann false, 0 oder Aus sein. Ein Inverter dreht die Logik Zustände. So wird aus true der Zustand false. Bei false wird das Ausgangssignal true.

NOT Logikgatter

Der Schaltplan ist hier nur mit einem Taster ausgestattet.

NOT Logikgatter

Schalter A als Taster Lampe Q
nicht gedrückt = 0 Leuchtet = 1
gedrückt = 1 Leuchtet nicht = 0

Das Signal am Ausgang Q ist immer entgegengesetzt dem Signal am Eingang A.

Q = ¬A

OR Logik

Logische Verknüpfungen werden unterbewußt von jedem täglich eingesetzt. Anwendungsentwickler und Systemintegratoren brauchen diese Logik bei ihrer täglichen Arbeit.

Logik kennt zwei Zustände: Wahr (true) und Falsch (false). Für true wird auch die 1 verwendet und für false auch die 0.

OR Logikgatter

Der Schaltplan zeigt die Funktionsweise dieser Logik auf.

Oder Schaltung

Schalter A Schalter B Lampe Q
0 0 0
0 1 1
1 0 1
1 1 1

Wenn Schalter A oder Schalter B oder wenn beide Schalter geschlossen sind, dann leuchtet die Lampe Q. Die Logikformel lautet

Q = A ∨ B