AMD SOC auf Basis von ARM Prozessoren

Die Entwicklung von Prozessoren und Betriebssystemen ist einer fortlaufenden Änderung unterworfen. Die x86 Prozessoren von Intel stoßen auf immer neue Hemmnisse. Die Technologie bei der Produktion vieler Prozessoren von Intel liegt bei 14 nm. AMD stellt seine Ryzen x86  Prozessoren im 7 nm Prozess her. ARM RISC Prozessoren werden meist mit 5 nm Technologie gefertigt und Apple wird im nächsten Jahr seine M1 Prozessoren von 5 nm auf 4 nm umstellen. Die RISC Prozessoren sind leistungsfähig, effizienter und haben einen geringeren Energieverbrauch als die CISC Prozessoren von Intel.

In diesem Kontext tauchen immer wieder Information auf, dass AMD seine Ryzen Serie mit den x86 Prozessoren um ARM Prozessoren erweitert. Die K12 ARM CPU aus dem Jahr 2014 wurde von AMD weiterentwickelt und nun soll der erste SoC „AMD Ryzen C7“ heißen. Es würde der erste Prozessor der AMD Ryzen Mobile Platform sein.

AMD Ryzen Mobile Platform
AMD Ryzen Mobile Platform, Image Source: chiphell.com

Der SoC soll zwei  der neu spezifizierten Cortex-X1 Kernen mit 3,0 GHz und zwei Cortex A78 mit 2,6 GHz, sowie vier Cortex A55 Kerne mit 2,0 GHz enthalten. Eine Besonderheit soll die von AMD entwickelte GPU darstellen. Sie unterstützt Ray Racing, Sharing, 144 Hz Bildwiederhol Frequenz und HDR10+. Die Geschwindigkeit liegt um ca. 45% höher als bei der von ARM momentan käuflichen GPU Ardeno 650 mit Snapdragon 865. Damit bietet AMD Produzenten von Notebooks und weiteren mobilen Geräten einen leistungsfähigen Einstieg in die neuentwickelte Prozessor Technologie.

AMD Roadmap
AMD Roadmap 2017 – 2022 mit SKU Liste, Image Source: @KOMACHI_ENSAKA on Twitter

Sollte diese Prozessorreihe von den Geräteherstellern angenommen werden, dann wird sich daraus eine Erweiterung des Marktes ergeben. Denn Tests haben ergeben, dass Windows on ARM schneller läuft, als auf x86 Prozessoren.

Wird Intel nachziehen können, wo NVIDIA die Prozessorschmiede ARM gekauft hat?

Fazit:

Diese RISC Prozessoren mit 5 nm Technologie sind für mobile Geräte wie Notebooks, Tablets vorgesehen. Der SoC soll in etwa der gleichen Leistungsklasse wie der Apples M1 Prozessor liegen. Ein Grund mehr für Kunden auf stromsparende, kostengünstigere und leistungsfähigere Geräte umzusteigen. 

 

Alternativen, um Sicherheitslücken wie Meltdown … zu vermeiden

Deutschland hat Alternativen nötig. Denn Merkel Aussage „Das ist Alternativlos“ treibt Deutschland und Europa in die Hände von transatlantischen Gruppen, die Deutschland und Europa als Konkurrenten sehen. Trotz allem sind Merkel und weitere Abgeordnete Mitglieder mit transatlantischen Verbindungen wie  z. B. bei der Atlantikbrücke und haben die Interessen der deutschen Bevölkerung verkauft.

Die USA entwickeln mit Intel und AMD Hard und Software, die nach US-Geheimgesetzen von den westlichen Diensten ausgespäht werden können.

 

Daher hat China 2004 mit der Entwicklung eigener Prozessoren begonnen um die Interessen des chinesischen Volkes zu sichern. Die enthalten keine Backdoor für westliche Geheimdienste.  Auf deren Begehren wird bereits in einem Artikel aus den Jahr 2013 hingewiesen:

NSA May Have Backdoors Built Into Intel And AMD Processors

Der weiterführende Artikel des „Australian Financial Review“ wurde vor einiger Zeit gelöscht und bei Nachfrage wird dies von US Behörden wie seit Jahrzehnten als „Verschwörungstheorie“ abgetan.

Alternativen von Zhaoxin

Einer der chinesischen Hersteller heißt Zhaoxin. Diese bringen eine neue CPU Generation KX-5000 (Wudaokou) auf den Markt . Nach einer Meldung von Weiwenku hat ein KX-5000 ca. 2,1 Milliarden Transistoren. Das Topmodell KX-U5680 mit 2 GHz, erreicht im Cinebench R11.5 4,01 Punkte. Das ist etwas langsamer als ein Intel Core i3-6100 mit zwei Kernen plus Hyperthreading. Die neue Prozessorgeneration ist nicht für Meltdown anfällig, aber für eine nicht genannte Variante von Spectre.

Zhaoxin gehört überwiegend dem chinesischen Staat und wird nach wikichip.org folgendermaßen  beschrieben:

… In case you’ve never heard about Zhaoxin, they are a Chinese microprocessor designer that has been working on developing a domestic x86 CPU microarchitecture. Being partially owned by VIA Technologies most likely means they are covered by VIA’s x86 cross-license agreement, although VIA refused to confirm this when we asked. The 2010 FTC settlement required Intel to modify agreements with AMD, Nvidia, and Via to allow them to undergo mergers and joint ventures with other companies without the threat of being sued for patent infringement. Zhaoxin is majority owned (80.1%) by the Shanghai Municipal Government and the push for domestic x86 chips comes as part of their national security initiative which calls for the reduction in reliance on foreign products and greater control over their own intellectual property (i.e., the hardware in this case). …

Kommentar zu Spectre und Meltdown: Zeigen wir Monopolisten den Mittelfinger