Die 10 Gebote der Netzsicherheit

Sicherheit spielt im Leben eine wichtige Rolle. Aber der Grad an Sicherheit ist immer wieder neu zu bewerten. Denn wie schon Benjamin Franklin sagte:

Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

Notwendige Arten von IT Sicherheit

  • Funktionssicherheit der Geräte, Einrichtungen und Infrastruktur
  • Datensicherheit zum Schutz vor nicht autorisierten Zugriffen auf die Ressourcen
  • Datenschutz zur Wahrung und Nutzung des Rechts der eigenen Daten
  • Integrität, die Daten sollen korrekt und fehlerfrei sein
  • Verfügbarkeit muss für Daten bestehen
  • Vertraulichkeit herstellen, in dem die Informationen nur diejenigen erhalten, die diiese Daten erhalten sollten
  • Authentifizierung durch digitale Signaturen

Die 10 Gebote der Netzsicherheit

  1. Verantwortlichkeiten festlegen
  2. Einvernehmliche Regeln festlegen
  3. Genügend Ressourcen bereitstellen
  4. Die Nutzer stets einbeziehen
  5. Wichtige Prozesse und Abläufe definieren
  6. Regelmäßige Sicherung der Daten
  7. Einsatz von Firewall und Antiviren Programmen
  8. Verschlüsselung von wichtigen Internet Verbindungen und E-Mails
  9. Kritischer Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken und in der Cloud
  10. Die Handlungen des Menschen hinter den Computern sind das größte Risiko

Fazit:

So sind die wichtigsten Werkzeuge der gesunde Menschenverstand, Erfahrung und Wissen. Geben sie so viel Freiheit wie möglich, bei akzeptabler Sicherheit. Denn zu viel Sicherheit bedeutet Sklaverei und Unterdrückung für Andere. So etwas ist immer ein vorübergehender Zustand, wie uns die Vewrgangenheit tausende Male gezeigt hat.

Stateful Inspection Firewall

Die Stateful Packet Inspection Firewall (SPI) arbeitet mit einer dynamischen Filtermethode. So wird hier auch der Kontext des zu verifizierenden Datenpakets mit in Betracht gezogen. Neben der bereits bekannten ACL wird eine weitere Tabelle genutzt.

Die State Tabelle

Mit Hilfe dieser zusätzlichen State-Tabelle kann eine erweiterte Entscheidungsgrundlage genutzt werden, weil hier die Zustände der Datenpakete vermerkt werden.  So weis die Firewall, welche Datenpakete wann die Ports passieren dürfen.

Dadurch können gefakte ACK Pakete an Computer im Intranet erkannt und geblockt werden. Denn solche Pakete werden durch die SPI Firewall verworfen.

Ports werden somit nur dann geöffnet, wenn Datenpakete erwartet werden. Das sind im Regelfall Pakete, die von den Geräten aus dem Intranet angefragt wurden. Dabei können zusätzlich Sequenznummern und Flags geprüft werden.

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Firewall Übersicht – Schutz und Sicherheit in Netzen

Firewall Übersicht – Schutz und Sicherheit in Netzen

Eine Firewall ist eine Sicherungsmaßnahme, um Netze zu schützen oder abzusichern. Ähnliches wurde bereits in der Frühzeit und im  Mittelalter eingesetzt, um Siedlungen und Städte vor Angriffen von Außen zu schützen. Eine Brandmauer und Tore mit Wächtern schützten die Bewohner vor Überfällen und Raubzügen.

Regeln und Policies schützen die Ports

Ähnliches gibt es auch in der IT Welt mit der Anbindung von firmeninternen Netzen (Intranet) an das Internet. Die Tore der Firewall heißen Ports und es gibt 65536 solcher Zugangsmöglichkeiten. Meist hat jeder Port eine spezifische Aufgabe. So wird über Port 80 der unverschlüsselte Transport der Webseiten mit dem http Protokoll geleitet. Verschlüsselte Webseiten benutzen statt dessen den Port 443. Durch klar definierte Regeln, die auch Policies genannt werden,  wird der Zugang oder Ausgang der Ports festgelegt. Daher ist es wichtig, dass die Regeln oder Policies immer auf dem neuesten Stand sind.

Aber Firewalls sind nur ein Teil eines Sicherheitssystems, mit denen Netze geschützt werden.  Daher sind für einen umfassenden Schutz weitere Sicherheitsmaßnahmen notwendig.

Hardware oder Software Firewall

Es gibt bei Firewalls verschiedene Lösungsansätze. Grundsätzlich wird zwischen Hardware Firewalls und Software Firewalls unterschieden. Die Grenzen sind aber hier fließend.

Software Firewall

Die meisten Betriebssysteme haben bereits eine Firewall eingebaut. Im Regelfall handelt es sich dabei um Software Lösungen. Diese sind leichter zu warten und zu aktualisieren.

Hardware Firewall

Hardware Firewalls sind im Regelfall von dem Betriebssystemen der Computer abgekoppelt. Dort kann eine ganz andere Systemumgebung  mit anderen Prozessoren und Hardware vorhanden sein. Dies ist für Hacker schwieriger anzugreifen.

Firewall Typen und ihre Beschreibung

In weiteren Artikel werde ich die verschiedenen Firewall Typen beschreiben:

NAT – Wie funktioniert das?

NAT heißt Network Adress Translation und dient zum ändern von Adressen zwischen zwei Netzwerken. Meist ist das eine Netzwerk ein Intranet und verwendet daher private IP Adressen und das andere Netz ist das Internet.

Bei der Entwicklung des Internet dachten die Entscheider, dass ein Adressenumfang von 2³² Bit ausreichen würde, um alle Geräte adressieren zu können. So wurden am Anfang ein 4 Netzwerk-Klassen definiert.

Klassendefinition bei IP-V4

Klasse Führende Bits des linken Oktets Adressbereich CIDR Netzmaske
A 0000 0.0.0.0 – 127.255.255.255 8 255.0.0.0
B 1000 128.0.0.0 – 191.255.255.255 16 255.255.0.0
C 1100 192.0.0.0 – 223.255.255.255 24 255.255.255.0
D 1110 224.0.0.0 – 239.255.255.255    
E 1111 240.0.0.0 – 255.255.255.255    

Durch die großzügige Vergabe von Adressen mit den Netzklassen wurde die Anzahl der IP Adressen bald knapp. Es wurde Classless Inter-Domain Routing (CIDR) zur sparsameren Vergabe von Adressen  eingeführt. Aber das Internet entwickelte sich rasant weiter und neue Geräte wie Smartphones, Tablets und smarte Geräte kamen auf den Markt. Bald hatten viele Nutzer mehrere dieser Geräte im Einsatz. Zudem wurden immer mehr Produkte ans Internet angebunden. Dies war der Start des Internet der Dinge. Die Anzahl der benötigten IP Adressen stieg drastisch weiter.

Mit  Network Adress Translation (NAT) kann beliebig oft ein im privaten Adressenbereich genutzter  Gerätepool ans Internet angebunden werden. Der private Adressbereich wird im Intranet genutzt. Nach außen im Internet nutzt der dazu notwendige Router eine vom Provider für das Internet vergebene IP Adresse. Die Umwandlung und Zuordnung der entsprechenden Adressen erfolgt mit NAT. 

Privates Netz NAT Öffentliches Netz
192.168.1.16 <- NAT Umwandlung-> 154.25.2.23

Private Adressenbereiche bei IP-V4

Klasse Adressbereich CIDR Anzahl Netze mit IP Adressen
A 10.0.0.0 – 10.255.255.255 8 1 privates Netz 
mit 16.777.216 Adressen 
B 172.16.0.0 – 172.31.255.255 12 16 private Netze 
mit jeweils 65.536  Adressen 
C 192.168.0.0 – 192.168.255.255 16 256 private Netze 
mit jeweils 256 Adressen 

Die Anzahl der benötigten IP Adressen bestimmt den Adressbereich des privaten Adressenraums. Für ein Netz wird immer die erste IP Adresse (192.168.1.0) als Netzadresse und die letzte IP Adresse (192.168.1.63) als Broadcast Adresse reserviert. So stehen in einem Intranet 62 IP Adressen benötigt, so wird die Netzadresse 192.168.1.0/26 und die Subnetzmaske 255.255.255.192 sein.

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Firewall Übersicht – Schutz und Sicherheit in Netzen

 

Die 10 Gebote der Netz Sicherheit

Immer mehr Nutzer bewegen sich täglich im Internet. Dort gibt es viele Informationen, aber auch wie in der realen Welt Datensammler, Kriminelle und Industriespionage.

So gilt es die Privatsphäre zu wahren.

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, bleibt zu Recht ein Sklave.
Aristoteles

So ist klar:  Mit dem gesunden Menschenverstand muss jeder abzuwägen, wie Freiheit und Sicherheit im richtigen Maß erhalten werden können.

Welche Bereiche umfasst die Netzsicherheit

  • Schutz vor Datenverlust
  • Sicherheit vor Fehlverhalten
  • Komprimitierung verhindern
  • Schutz bei Angriffen

Schritte zu grundlegender Sicherheit im Internet

Durch eine geeignete Planung kann der Kompromiss zwischen Freiheit und Sicherheit abgestimmt werden. Dazu gehört die Festlegung der Ziele und die Auswahl der geeigneten Maßnahmen. Für die Umsetzung und Betrieb werden Ressourcen gebraucht, die auch bereit gestellt müssen.  Änderungen dürfen nur Personen mit Know-How durchführen. Die  Folgen sind durch eine Risikoanalyse abzuschätzen.

Die 10 Gebote der Netzsicherheit

  1. Verantwortlichkeiten festlegen
  2. Einvernehmliche Regeln festlegen
  3. Genügend Ressourcen bereitstellen
  4. Die Nutzer stets einbeziehen
  5. Wichtige Prozesse und Abläufe definieren
  6. Regelmäßige Sicherung der Daten
  7. Einsatz von Firewall und Antiviren Programmen
  8. Verschlüsselung von wichtigen Internet Verbindungen und E-Mails
  9. Kritischer Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken und in der Cloud
  10. Die Handlungen des Menschen hinter den Computern sind das größte Risiko

Wie sagte bereits der ehemalige US Präsident Benjamin Franklin:

Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.

Franklin und Aristoteles hatten eine Vorahnung. So sind Sklaverei, Unterdrückung und das Faustrecht des Stärkeren, damals wie heute in der NWO festgeschrieben. Dauerhafte Sicherheit gibt es auch heute nicht.