Ausbau der Seidenstrasse OBOR geht weiter voran

Am Freitag , 29.07.2022 fand ein Treffen der SOZ Mitglieder in Taschkent statt. Taschkent ist ein Handelspunkt der klassischen Seidenstrasse, den bereits Marco Polo bereist hat.

Usbekistan – Auf der Seidenstraße unterwegs from lennartselle.com on Vimeoreportage
45 min.,;Regie: Max von Klitzing; Kamera: Andrzej Król; Produktion: freeeye.tv
im Auftrag von NDR, ARTE

So haben sich die Außenminister von Indien, China, Russland, Kasachstan, Kirgisien, Pakistan, Tadschikistan und Usbekistan getroffen. Sie haben auf dem Samarkant-Gipfel beraten, wie die durch westliche Sanktionen ausgelöste weltweite Nahrungsmittel- und Energiekrise für Asien, Afrika, Südamerika und dem Nahen Osten verbessert werden kann. Es wurden auch regionale Fragen besprochen.

So wollen weitere Staaten, wie Ägypten, Iran, Katar, Saudi Arabien der SOZ beitreten und haben den Status eines Dialogpartners. Zudem wollen die Türkei, Weißrussland, Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Kambodscha, Nepal, Sri Lanka als Beobachter bei Beratungen dabei sein. Die SOZ sind eine internationale Organisation, die im Jahr 2001 von China, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan gegründet wurde.

Der Westen beteiligt sich an diesen politischen Beratungen nicht, sondern folgt unter anderem den menschenverachtenden Plänen des Great Reset des World Economic Forum (WEF). Die westlichen Staaten unter Führung der USA isolieren sich durch Farbenrevolutionen, völkerrechtswidrige Angriffskriege immer mehr. Die Sanktionen der EU und den USA widersprechen dem Völkerrecht und sind illegal, weil nur die UN nach Abstimmung im Sicherheitsrat Sanktionen erteilen darf.

So bilden die sich immer weiter ausbreitenden Handelsrouten der Seidenstraße, die auch One Belt, One Road genannt wird, für die Völker der Welt den Ersatz der Versorgung. Die Sanktionen durch den Westen und funktionieren nur in der EU und schaden den eigenen Bevölkerungen und dem Mittelstand.

Dabei hatte Deutschland beste Voraussetzungen, um erfolgreich in der Weltwirtschaft zu wachsen. Schließlich ist seit vielen Jahren der Binnenhafen in Duisburg einer der wichtigen Endpunkte der Seidenstrasse.

Session I (opening) and II (new destinations) from ProMedia Group on Vimeo.

Die Seidenstraße OBOR entwickelt sich weiter

Seit 2013 wird die Seidenstraße, die auch One Belt, One Road genannt wird, weiter ausgerollt. Das weltweite Netz wird immer dichter und das ist zum Vorteil der einfachen Bürger, die auf Grund der von Westen gesteuerten Wirtschaftskrise leiden.

Jetzt wurde eine weitere Transportverbindung zwischen der chinesischen Stadt Ningxia und dem wichtigen iranischen Hafen Bandar Anzali eingeweiht.

Seidenstrasse - Ningxia - Bandar Anzali
Weiterer Seidenstrassen Weg von Ningxia, China bis Bandar Anzali, Iran

Der Vorteil für die Bürger in der EU bei Einkäufen ist die Halbierung der Transportzeit auf dieser Route gegenüber den von dem ehemaligen Britischen Imperium dominierten Seeverbindungen. Zudem reduzieren sich auch die Logistik Kosten. Es werden sich weitere Handelszentren im Iran, China, Türkei, Syrien und in ehemaligen Sowjet Republiken bilden.

Die illegalen, weil nicht von der UN autorisierten Sanktionen des Westens können hier nicht wirken und erleichtern das Einkaufen der durch EU Sanktionen bestraften Bürger. Es stellt sich mir die Frage, warum die Eliten der EU und USA die eigenen Bürger in den Ruin treiben wollen?

Die erweiterten BRICS Staaten verringern durch den präzise geplanten Ausbau die Handelswege zwischen Asien, Europa, Afrika und Südamerika die prekäre Situation der jeweils dort lebenden Menschen. Zudem werden die Regionen der Seidenstraße durch Investitionen der östlichen Staaten gestärkt und aufgebaut. Der Westen ist nur zu Zerstörung fähig.

Deutschland könnte auch einen Anteil am Handel mit der Seidenstraße nehmen. Aber die transatlantisch gesteuerten Eliten handeln zum Nachteil der Bürger in Deutschland und der EU. Die Vasallen versuchen, den seit Jahrhunderten währenden Osthandel auf Wunsch der dominierenden US Eliten zu unterbinden.

Berlin, Station der neuen Seidenstrasse OBOR

Die neu aufgebaute Seidenstraße führt von Duisburg nach Lanzou in China. Wenige Stunden nach unserem Start in Duisburg erreicht der Zug die Zwischenstation Berlin.

OBOR von Duisburg nach Berlin
Die Waren werden durch Deutschland transportiert.

Wir stoppen  auf unserer virtuellen Reise in der deutschen Hauptstadt. Im 14. Jahrhundert wurde Berlin Mitglied der Hanse. Die Hanse hat Handelsbeziehungen mit den östlichen Handelsposten wie Danzig, Riga, Level und dem russischen Novgorod. 1695 wurde die Börse in Berlin gegründet. So ist Berlin schon seit langer Zeit ein Handelszentrum, das von den Hohenzollern verwaltet wurde. Der letzte Kaiser war Wilhelm II. , der nur 99 Tage regierte und nach der Novemberrevolution abdankte. Die Räterepublik wurde ausgerufen.

Heute ist Berlin einer der umsatzstärksten Standorte des Einzelhandels in Europa. Sehen wir uns diese interessante Stadt mit einer wechselvollen Geschichte einmal an.

Berlin Ostbahnhof
Berlin Ostbahnhof, Foto von Andreas Steinhoff

Berlin bietet für Reisende auch Abwechslung.

Nachtleben in Berlin
Nachtleben in Berlin, Foto Business Insider

So gibt es im Zentrum auf der Museumsinsel, die Weltkulturerbe ist.

Museumsinsel Berlin
Museumsinsel Berlin Kolonnadenhof, Foto von Manfred Brückels

An vielen weiteren Plätzen unterhält die Stiftung Preußischer Kulturbesitz viele kulturelle Güter über die Entwicklung Berlins von der Besiedlung der Steinzeit bis zur heutigen Zeit. Hier werden auch die jahrhundertealten Beziehungen zu weiteren Stätten spürbar. Unseren nächsten Halt werden wir in Warschau durchführen.

Die eurasische Kontinentalbrücke – ein Teil des Handelsweges von OBOR

Der Handel über die Seidenstrasse, die auch One Belt One Road genannt wird, nimmt immer weiter zu. Auch US Unternehmen, wie zum Beispiel HP, setzen seit vielen Jahren auf diese logistische Route und transportieren so ihre Computer.

Eine dieser Routen von OBOR nutzt mit Hilfe der Eisenbahn die neue eurasische Kontinentalbrücke, die von Duisburg mit der Bahn bis nach Lanzhou führt.

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Zugstrecke Duisburg – Lanzhou über die eurasische Kontinentalbrücke

Die Strecke ist interessant, weil sie durch verschiedene Staaten nach Europa führt. Die mittlere Strecke verläuft durch Kasachstan über Dostyk, Aqtogai, Nur-Sultan (bis 2019 Astana), Samara, Smolensk, Brest, Warschau, Berlin bis Duisburg und der Zug braucht für die Strecke ca. 12 Tage. Das ist gegenüber dem Seetransport ein unschlagbarer Zeitvorteil. Der Vorteil wird noch größer, denn Stürme auf hoher See mit Transportschwierigkeiten und Containerverlusten gibt es hier nicht. Immer mehr Transporte werden so zeitsparend, kostengünstig und umweltfreundlich durchgeführt.

Natürlich wäre eine lokale Produktion noch umweltfreundlicher. Aber nicht überall stehen die Rohstoffe, Produktionsanlagen und Fachkräfte zur Verfügung. Deutschland hat zwar Produktionsanlagen, aber bei ausgebildeten Fachkräften und Rohstoffen gibt es großen Mangel.

So bleibt es unbenommen, Produkte in asiatischen Staaten wie China, Vietnam, Korea produzieren zu lassen. Russland stellt ein Bindeglied im Handel mit diesen Staaten dar. Die Jahrtausende alte Seidenstrasse mit ihren vielen Kulturen lebt und ist ein Abbild der Natur.

Friedlicher Handel mit den ASEAN und BRICS Staaten

Vielen Unternehmen des Mittelstands möchten gerne einen erfolgreichen und friedlichen Handel. Hier findet ein Wandel statt. Es gibt die Abkehr vom zerstörerischen , sanktionsbelasteten US Handel, hin zu friedlichen Handel mit Win-Win Situationen bei den ASEAN-,  BRICS Staaten und der EU.

Die ASEAN Staaten

Die ASEAN Staaten stellen nach der BRICS Handelszone, sowie den zweitplatzierten USA, einen weiteren großen Handelsraum.

ASEAN Mitglieder von Richter Publizistik

Um erfolgreich Handel zu treiben ist es natürlich wichtig die Bedingungen und das Umfeld zu kennen. Zu ASEAN bietet die IHK Stuttgart einen interessanten Einblick.

Die BRICS Staaten

BRICS Staaten von Richter Publizistik

Auch die BRICS Staaten bieten interessante Handelsmöglichkeiten. Google hat eine interessante Webseite über die BRICS Staaten.

Ausnahme durch die USA und die Wall Street

Diese Handelsbedingungen stehen im krassen Gegensatz zu den Welteroberungs- und Unterdrückungssplänen mit Kriegen, Putschen, Sanktionen, Terrorfinanzierung durch die USA.

So werden inzwischen auch in Deutschland die Stadt Sassnitz und weitere örtlich ansässige Unternehmen rechtswidrig sanktioniert. Damit brechen die USA, wie bereits tausende Male zuvor, internationales Recht. Die USA mischen sich in Angelegenheiten des souveränen Deutschland und der EU ein.

Denn wie Elon Musk in Twitter stellvertretend für die US Elite geschrieben hat, gilt: Die USA halten sich an keinerlei Recht. Die US Eliten putschen gegen jeden Staat, gegen den sie dies wollen. Alle Staaten haben dies zu akzeptieren!

Mit solchen Voraussetzungen ist ein Handel mit Win-Win für beide Seiten unmöglich, die EU Staaten wären die Verlierer.

Die Seidenstrasse wird auch OBOR genannt

Die neue Seidenstrasse wird auch One Belt One Road genannt.

Die Seidenstrasse entwickelt sich mit friedlichem Handel und umspannt jetzt 4 Kontinente. Mehr Information bieten die Artikel:

Die künftige Entwicklung liegt so auch in den Händen der Käufer und Händler. Wir wünschen allen Akteuren und der sich erholenden Natur eine friedliche und erfolgreiche Entwicklung.

Ausbau der Seidenstraße mit CPEC schreitet voran

Die Jahrhunderte genutzte Seidenstraße verbindet China mit den Handelszentren Venedigs und so mit Europa. Die neue Seidenstraße wird auch OBOR oder One Belt One Road Initiative genannt. Sie ermöglicht den friedlichen Handel zwischen Ost und West  – und mit weniger völkerrechtswidrigen Raubzügen seitens der NATO. Seit Jahren wird die Seidenstraße neu ausgerollt und gegenüber der historischen Seidenstraße wird das Handelsgebiet 3 Kontinente umfassen.

Ein Teilbereich ist der China Pakistan Economic Corridor (CPEC). Dieser verbindet Zentralchina mit dem Hafen von Balochistan in Pakistan. Das Projekt wurde 2015 gestartet es wurden 46 Milliarden US$ investiert.

So bildet die Seidenstraße nicht nur die historischen Landwege ab, sondern auch Seewege die für die europäischen Staaten wirtschaftlich interessant sind. Die Transportzeiten werden sich durch dieses Projekt verkürzen und die Lieferkosten werden verringert.

Ähnliches bildet die Nordroute ab, die die Handelszentren Wladiwostok, Russland und das östliche, sowie das südliche China mit Europa verbinden. Beide Routen sind bereits erfolgreich in Betrieb und das Handelsvolumen für die auf den Routen ist stark angestiegen. Zusätzlich gibt es weitere Projekte, wie der INSTC Nord-Süd Korridor, der ebenfalls Vorteile für den Handel zwischen Europa und Asien gebracht hat.

Update: Das Video zeigt Verbindung von Shenzhen, das ist Chinas Silicon Valley über Balochistan Pakistan nach Duisburg und Afrika.

The New Silk Road, Part 1 From China to Pakistan DW Documentary from Dr. Lucas D. Shallua on Vimeo.

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