Die eurasische Kontinentalbrücke – ein Teil des Handelsweges von OBOR

Der Handel über die Seidenstrasse, die auch One Belt One Road genannt wird, nimmt immer weiter zu. Auch US Unternehmen, wie zum Beispiel HP, setzen seit vielen Jahren auf diese logistische Route und transportieren so ihre Computer.

Eine dieser Routen von OBOR nutzt mit Hilfe der Eisenbahn die neue eurasische Kontinentalbrücke, die von Duisburg mit der Bahn bis nach Lanzhou führt.

Zugstrecke Duisburg – Lanzhou über die eurasische Kontinentalbrücke

Die Strecke ist interessant, weil sie durch verschiedene Staaten nach Europa führt. Die mittlere Strecke verläuft durch Kasachstan über Dostyk, Aqtogai, Nur-Sultan (bis 2019 Astana), Samara, Smolensk, Brest, Warschau, Berlin bis Duisburg und der Zug braucht für die Strecke ca. 12 Tage. Das ist gegenüber dem Seetransport ein unschlagbarer Zeitvorteil. Der Vorteil wird noch größer, denn Stürme auf hoher See mit Transportschwierigkeiten und Containerverlusten gibt es hier nicht. Immer mehr Transporte werden so zeitsparend, kostengünstig und umweltfreundlich durchgeführt.

Natürlich wäre eine lokale Produktion noch umweltfreundlicher. Aber nicht überall stehen die Rohstoffe, Produktionsanlagen und Fachkräfte zur Verfügung. Deutschland hat zwar Produktionsanlagen, aber bei ausgebildeten Fachkräften und Rohstoffen gibt es großen Mangel.

So bleibt es unbenommen, Produkte in asiatischen Staaten wie China, Vietnam, Korea produzieren zu lassen. Russland stellt ein Bindeglied im Handel mit diesen Staaten dar. Die Jahrtausende alte Seidenstrasse mit ihren vielen Kulturen lebt und ist ein Abbild der Natur.

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